
Better done than perfect. Mein Jahresrückblick ist noch nicht ganz fertig und Bilder fehlen auch noch. Aber hey, unperfekt perfekt, veröffentlicht.
Meine Themen und Highlights in 2025
Ich kündige!
Seit Mitte 2023 hatte ich mein Yoga-Business mit einer bequemen Teilzeitstelle abgesichert. Auf dem Papier schien das die perfekte Konstellation zu sein: ein sicheres monatliches Einkommen – nicht riesig, aber verlässlich – und vor allem die Gewissheit, dass Krankenversicherung, Rente und Co. abgedeckt sind. Sicherheit eben. Zumindest dachte ich das.
Doch bereits Ende 2024 hatte sich etwas verändert. Es war irgendwie der Wurm drin. Die Zusammenarbeit wurde zunehmend schwieriger, Gespräche zäher, die Stimmung angespannter. Bis es im März 2025 schließlich eskalierte. Es wurde unschön. Persönlich. Mein Vertrauen wurde nachhaltig beschädigt.
Für mich war das der Point of no Return: Ich musste kündigen.
Nicht als Trotzreaktion – sondern um meine Werte und meine Würde zu schützen. Respektloser Umgang ist für mich ein absolutes No-Go. Eine klare Grenze zu ziehen war in diesem Moment wichtiger als jedes Sicherheitsnetz.
Also ging ich ins Vertrauen. Ich entschied mich bewusst gegen die vermeintliche Sicherheit und dafür, mich nun zu 100 % meinem Yoga-Business zu widmen. Keine halben Sachen mehr. Keine doppelte Absicherung. Sondern ein klares Ja zu mir und zu meinem Weg.
Vollgas Yoga Business
Und tatsächlich: Kaum war die Kündigung ausgesprochen, flatterte auch schon die erste Firmenyoga-Anfrage ins Haus. Mein erster Auftrag war fix – fast so, als hätte das Leben kurz genickt und gesagt: Okay. Jetzt gehen wir los.
2025 wurde mein Jahr im Yoga-Business. Und zwar nicht mit aggressivem Marketing oder lauten Versprechen, sondern mit Haltung. Das Glückscamp zum Beispiel konnte seine Teilnehmerzahl fast verdreifachen. Viele Anfragen kamen über Weiterempfehlungen. Menschen kamen nicht wegen eines Trends, sondern wegen meiner Art zu arbeiten. Wegen der Atmosphäre. Wegen der Klarheit.
Ich habe gelernt: Qualität zieht Qualität an.
Meine Community wurde nicht „aufgebaut“, sie ist entstanden. Fast von selbst. Nicht, weil ich mehr gemacht habe – sondern weil ich passender angeboten habe. Mein Stil wurde sichtbarer. Und er wurde gesucht. So darf es weitergehen.
Entspannung und Stressreduktion als Kern
Ein Schlüsselmoment dieses Jahres passierte mitten auf einer großen Wiese auf einem Campingplatz. 18 Teilnehmerinnen lagen vollkommen ruhig und entspannt in ihrem Savasana. Umgeben von Rockern, Campern, Wakeboardern und Motorengeräuschen. Und trotzdem: absolute Ruhe.
In diesem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Entspannung und Stressreduktion sollen der Kern meiner Arbeit sein.
Wir brauchen nicht noch ein weiteres To-do. Nicht noch einen Hack. Nicht noch eine Sache mehr im Kalender. Was wir brauchen, ist Regeneration. Ausgleich. Ein echtes Zurückkommen zu uns selbst.
Aus dieser Erkenntnis heraus entstand in der zweiten Jahreshälfte STRESSFREI: ein Online-Programm mit Retreat-Vibes. Ein vierwöchiger Reset, um wieder bei sich selbst anzukommen – und von dort aus stressfrei und leistungsfähig den Alltag zu meistern. Kein Selbstoptimierungsprogramm. Sondern ein Raum zum Runterfahren, Auftanken und Neujustieren.
Abschluss Yogatherapie-Ausbildung & DEGYT-Zertifizierung
Auch in meiner Yogatherapie-Ausbildung bei Momentum Regeneration drehte sich vieles um Stress, Trauma und Selbstregulation. Im letzten Modul war ich immer wieder erstaunt, was mit einfachen, klaren Mitteln möglich ist – und fühlte mich gleichzeitig darin bestärkt, dass genau das mein Weg ist.
Die zertifizierte 300-Stunden-Ausbildung verband auf beeindruckende Weise westliche Medizin (unter anderem durch einen Orthopäden und Unfallchirurgen), psychologisches Wissen (Heilpraktikerin für Psychotherapie) und die Philosophie des Yoga zu einem stimmigen Ganzen.
Ich habe diese Ausbildung 2025 abgeschlossen und großes Lob für meine Abschlussarbeit zum Thema Schmerzen im unteren Rücken bei Büroangestellten erhalten. Ein absolutes Herzensthema für mich – weil ich selbst weiß, wie sich dieser Schmerz anfühlt. Und weil ich weiß, dass es einen Weg heraus gibt. Hier kannst du den dazugehörigen Blogartikel lesen.
Zusätzlich bin ich der Deutschen Gesellschaft für Yogatherapie (DEGYT) beigetreten und befinde mich aktuell im Zertifizierungsprozess zur Yogatherapeutin.
Weitere schöne und besondere Momente in 2025
- I’m OM my way
- Klang findet immer mehr Platz in meinen Angeboten
- Sabine & Ich: Wir bilden bald Yogalehrer aus
- Bind: meine treue Begleiterin
- 25 Jahre Abi: und albern wie eh und je
- Harleylujah!
- Öfter mal die Perspektive wechseln
- Happy Birthday to me am Gardasee
- Camping: bei meinen Retreats und im Urlaub
- Glückscamp!
- Splish Splash!
- Zweiuferland Retreat
- Model Bindy überblickt Graz
- Glückliche, frisch gebackene Yoga Trainer
- Bei Tante Erla
- Hofer Brodwärscht sind die Besten!
- Humor am Main: siehe linke Hand der Statue
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?Ich bin stolz darauf, Menschen angezogen zu haben, die wirklich zu mir passen.
- Darauf, dass Community entstanden ist – ohne sie erzwingen zu wollen.
- Auf den Abschluss meiner Ausbildung, auch wenn sie fordernd war.
- Auf 40 Fünf-Sterne-Bewertungen bei Google, die für Vertrauen stehen. Danke!
- Darauf, klar geblieben zu sein, auch wenn Vergleiche gelockt haben.
- Und darauf, nicht jedem Trend gefolgt zu sein.
Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
- Die Kündigung.
- Meinem Herzen zu folgen – auch bei Unsicherheit.
- Nicht größer, sondern stimmiger zu denken.
- Meine Positionierung zu schärfen statt zu verbreitern.
- Weniger zu erklären. Mehr stehen zu lassen.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
- Ich liebe es, Retreats zu hosten – und ich kann das gut.
- Ich möchte tiefer in die Themen Ausbildung und Erwachsenenbildung eintauchen.
- Ich darf mir selbst vertrauen.
- Ich wirke stärker in Präsenz und Tiefe als in Dauer-Content.
- Ich brauche Sinn, nicht nur Erfolg.
- Mein Tempo ist kein Makel.
- Ich halte Räume besser, als ich sie bewerbe.
Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
- Ich habe STRESSFREI konzipiert und durchgeführt.
- Ich habe Klang in mein Angebot integriert – der erste RELAX-Abend fand statt.
- Ich war in Slowenien.
- Ich habe Aerial Yoga ausprobiert.
- Und Kinderyoga unterrichtet. (Omg – anstrengender als Ashtanga.)
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
- Ausprobieren bringt Erkenntnis – Fokus bringt Wirkung.
- Ich muss genau auf mein Herz hören, auch wenn das der schwerere Weg ist.
- Flow over Force ist keine Floskel.
- Was andere über mich denken, darf mir egal sein.
- Mein Körper weiß oft früher Bescheid als mein Kopf.
- Stimmigkeit schlägt Strategie.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
- Ich bin dankbar für Bindy.
- Für meine Mutter.
- Für Reisen.
- Für Community.
- Für shecreality.
- Für all die schönen – teils unerwarteten – Begegnungen unterwegs, in Ausbildungen, beim Campen.
- Für Familie und Freund:innen in meinem Leben.
Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
- Meinen Weg weiter zu definieren, mein Angebot zu schärfen, meinen Flow zu finden. Ich bin noch nicht am Ende.
- Vergleichsmomente auszuhalten.
- Entscheidungen nicht sofort aufzulösen.
- Grenzen klar zu kommunizieren.
- Nicht jede Idee zu verfolgen.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
- Das erfolgreiche Glückscamp.
- Der Abschluss der Ausbildung und der Start der DEGYT-Zertifizierung.
- Vertrauen in mich selbst.
- Resonanz statt Reichweite.
- Tiefe Gespräche.
- Formate mit echter Wirkung.
- Eine klarere Linie.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2025?
- Dinge und Menschen, die nicht mehr passen.
- Selbstzweifel und Kleinscheiß.
- Hustle-Gedanken.
- Rechtfertigungsdrang.
- „Ich müsste eigentlich noch …“
- Zu viele parallele Projekte.
- Fremde Erfolgsdefinitionen.
Mein 2025 in Zahlen
- Aktueller Stand meiner Instagram-Follower: 808
- Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 5
- Anzahl Newsletter-Abonnenten: 264
- Anzahl 5-Sterne Bewertungen bei Google: 40
- Anzahl Kunden: ca. 80
- versendete Yogi-Post: 50
- Anzahl Retreats: 2
- Reise-Tage: 19
- Schritte pro Tag: 4.452
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
- 2026 darf noch ruhiger werden.
- Mit klareren Grenzen.
- Weniger Formaten.
- Mehr Pausen.
- Mehr Tiefe.
- Noch mehr Vertrauen ins Leise.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
- Präventionskurse
- RELAX-Abende
- Retreats
- Yoga für Unternehmen
- coming soon: Festival
- coming soon: Bildungsurlaub
Meine 7 Ziele für 2026
- Weniger, aber tiefere Angebote mit echter Wirkung – online & offline
- Bildungsurlaub etablieren
- Retreats weiterentwickeln
- Schreiben & Sichtbarkeit aus Haltung
- Gesundheit & Nervensystem priorisieren
- Krafttraining etablieren
- Mehr reisen




















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